, Anliker Andri

Regionalmeisterschaft WTU 2025

Am 31. Mai und 1. Juni 2025 fand in Neftenbach die Regionalmeisterschaft WTU 2025 statt. Auch wir standen am Samstagmittag in sieben Disziplinen am Start. Insgesamt kämpften rund 3'800 Turnende aus 134 Vereinen um den Titel des Regionalmeisters.

Ausgeschlafen trafen wir uns am Samstagmorgen kurz vor zehn Uhr im Bus nach Winterthur, wobei die letzten Turnerinnen am Hauptbahnhof dazustiessen. «Der Bus ist überfüllt, einige Fahrgäste müssen aussteigen, sonst kann der Bus nicht losfahren», ertönte es im Bus nach Neftenbach. Glücklicherweise konnten wir im überfüllten Bus sitzen bleiben. Nach einer kurzen, aber schweisstreibenden Fahrt kamen wir auf dem Festgelände an. Im Festzelt trafen wir auf unsere Oberturnerin Vanessa, die uns kurz einige Informationen durchgab, bevor wir dann auf den Zeltplatz gingen, um unser Nachtlager aufzubauen.

Kaum waren die Zelte aufgebaut, mussten wir auch schon in die Gerätehalle, da um 12:00 Uhr die Gerätekombination anstand. Kaum dass sich alle Fans auf der Galerie bereitgemacht hatten, startete auch schon die GK unter der Leitung von Sara Siegenthaler. Da die Halle auf zwei Seiten eine Galerie hatte und nicht alle die Infos im Chat gelesen hatten, mussten einige die Vorführung von hinten schauen. Nach der GK machten wir noch das obligatorische Foto mit dem GK-Team.

Alle anderen machten sich bereits auf den Weg zu den nächsten Disziplinen: Pendelstafette und Kugelstossen. In der Pendelstafette starteten wir mit 18 Turnerinnen und Turnern. Leider gab es keine Bändel für die Schlussläufer, sondern nur Parteishirts, die sich auch sehr gut als Halstuch eignen, wenn sie nicht passen. #Kugelblitz

Beim Kugelstossen war jedoch alles Material passend und wir machten die Anlagen 1 und 4 unsicher.
Nach einer kurzen Pause starteten wir im Steinstossen und Wurf. Auf jeweils zwei Anlagen stiessen wir die Wurfkörper und warfen die Steine – oder so ähnlich. Mit einigen Bestleistungen beendeten wir auch den dritten Wettkampfteil.

Erschöpft durch die Hitze und den Wettkampf machten wir uns doch noch auf zu den letzten Disziplinen des Wettkampfs: Hochsprung und Steinheben. Mit nur einer zerrissenen Hose im Steinheben durften wir den Wettkampf an der diesjährigen Regionalmeisterschaft beenden. Darauf stiessen wir erst einmal mit einem kühlen Hopfentee an und machten noch ein Foto vom gesamten Verein.

Bis zum Abendessen verweilten wir noch im Festzelt und dem Biergarten oder gingen unter die Dusche – selbstverständlich mit einem Dusch-Bier.
Um 18:15 Uhr stand dann eigentlich das Abendessen auf dem Programm. Diese Idee hatten jedoch nicht nur wir, daher verschoben wir das Abendessen und blieben noch im Biergarten. Als sich dann doch der Hunger meldete, holten sich alle ihre Portion Älplermagronen mit Apfelmus.

Nach dem Essen machten sich alle frisch für das Abendprogramm in der Bar, im Festzelt oder im Weinzelt. Leider blieb es nicht die ganze Nacht trocken, und wer kurz vor Mitternacht ein Powernap machte, wurde wieder vom Evakuierungsteam geweckt. Das Gewitter verzog sich schnell wieder, und wir konnten alle – früher oder später – in die Zelte gehen und einige Stunden schlafen.

Am Sonntagmorgen wunderten sich dann einige, warum sie keine Kopfschmerzen hatten, andere wiederum hatten noch einen sehr schweren Kopf. Den Tag verbrachten wir erneut an den Quellen von Bier, Wein, Wasser und Essen und warteten gemütlich, bis die Rangverkündigung im Festzelt startete. Die Rangverkündigung war wie immer an einer RMS das Highlight am Sonntag. Eröffnet wurde sie traditionell mit dem Fahnenmarsch aller teilnehmenden Vereine und dem gemeinsamen Singen des Turnerlieds.

Leider reichte es für uns nicht für einen Podestplatz, wir feierten jedoch trotzdem im Festzelt mit. Nach der Rangverkündigung sollte eigentlich das Fest weitergehen. Auch wir wollten noch die RMS in der Bar ausklingen lassen. Jedoch braute sich ein Gewitter über Neftenbach zusammen, und das Gelände wurde evakuiert. Wir versammelten uns daher in der Gerätehalle anstelle der Bar und warteten auf weitere Informationen. Während sich einige mit Frisbee oder Musik beschäftigten, sassen die meisten erschöpft im Verein zusammen.

Nach ca. 40 Minuten in der Halle durften wir das Festgelände verlassen – und inzwischen hatten alle auch einen Platz in einem Auto und mussten nicht mit dem Bus nach Hause fahren.

Somit ist wieder eine grossartige und erfolgreiche Regionalmeisterschaft Geschichte.
Vielen Dank an das OK des Turnvereins und des Damenturnvereins Neftenbach für die super Anlagen und die Organisation.
Wir freuen uns nun auf das Eidgenössische Turnfest in Lausanne vom 12. bis 22. Juni 2025.

Resultate